Zwillings-Babys kommen gesund auf die Welt – doch der Arzt hat einen großen Fehler gemacht …

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Margaret und Timothy erleben das wohl größte Glück, das ein Paar erleben kann: Sie sind Eltern von Zwillingen geworden – nachdem sie vorher lange befürchtet hatten, gar keine Kinder bekommen zu können. Die freudige Erwartung war von vielen Sorgen begleitet, doch mit der Ankunft der beiden Söhne haben sie sich in Wohlgefallen aufgelöst. Oder doch nicht?

Als der behandelnde Arzt auf das Wochenbett zukommt, sagt er einen Satz, der Margaret und Timothy in tiefe Unruhe versetzt. Da war doch diese Sache, die den beiden während der Schwangerschaft schlaflose Nächte bereitet hatte, obwohl der Doktor es als nicht weiter wichtig abgetan hatte. Zu Unrecht, wie sich nun herausstellt.

1. „Es tut mir so leid, aber …“

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„Margaret, es tut mir so leid. Aber ich habe einen großen Fehler gemacht.“ Es sind Worte, die keiner aus dem Mund eines Arztes gern hören möchte. Und für Margaret sind sie in diesem Moment ein besonders großer Schock.

Sie liegt im Krankenhaus und erlebt eigentlich gerade den schönsten Moment ihres Lebens: Nach neun langen und belastenden Monaten hat sie zwei Kinder auf die Welt gebracht. Zwillingssöhne, anscheinend völlig gesund. Margaret und ihr Gatte Timothy erleben das pure Elternglück. Doch die Freude schlägt in Angst um, als der Doktor hineintritt und zu seinem Geständnis ansetzt.

2. Die ultimative Erleichterung

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Nur, wer selbst schon Mutter ist, kann wirklich verstehen, was Margaret gerade durchmacht. Der zunächst unerfüllte Kinderwunsch. Die Freude, dass es doch geklappt hat. Die neun Monate lange Achterbahnfahrt aus Vorfreude, aber auch schwerer körperlicher Belastung und emotionalem Stress.

Wird alles gut gehen? Werden meine Kinder gesund auf die Welt kommen? Als alles durchgestanden ist und die Antwort „Ja“ zu sein scheint, fühlt Margaret die ultimative Erleichterung. Ihre beiden Jungs sind für sie jetzt das größte Glück der Welt. Zerbricht das große Glück nun aber an den Worten, die der Arzt ihr mitzuteilen hat?

3. So haben die beiden ihren Arzt noch nie erlebt

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Timothy und Margaret kennen ihren Arzt eigentlich sehr gut. Er ist ein erfahrener Mediziner, der viel gesehen und erlebt hat. Die beiden haben schnell Vertrauen zu ihm gefasst, mehrere Male hat er es mit seiner ruhigen Art geschafft, die Sorgen zu lindern, die alle werdenden Eltern durchleiden.

So wie jetzt aber haben die beiden ihren Doc noch nie erlebt. Sein Gesicht ist rot, seine Augen sind nervös. Er kann Timothy und Margaret kaum in die Augen schauen. Was beschäftigt ihn? Und warum stottert er, als er sagt: „Es … es tut mir so leid …“

4. Was immer es ist, es muss etwas Schlimmes sein

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Ihren Arzt so zu sehen und diese Worte aus seinem Mund zu hören, ist zu viel für Margaret. Gerade jetzt, nach allem, was sie hinter sich hat. „Ich habe einen großen Fehler gemacht“, sagt der Arzt – und noch bevor er ausgeredet hat, fließt Margaret eine Träne aus dem Auge, sie fängt an zu weinen. Was immer es ist, es muss etwas Schlimmes sein.

Aber was? Sind die beiden Jungs doch nicht so gesund, wie sie erscheinen? Oder hat sich herausgestellt, dass mit ihr selbst etwas nicht in Ordnung ist? Margaret hält die Ungewissheit nicht mehr aus.

5. Drei Jahre blieb der große Wunsch unerfüllt

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Für Margaret ist die jetzige Situation umso schlimmer, weil ihr Weg zum Mutterglück so lang gewesen war. Drei Jahre lang hatte sie versucht, schwanger zu werden. Immer wieder klappte es nicht. Sie und ihr Mann waren schon dabei, sich mit dem Gedanken abzufinden, dass ihr gemeinsamer Kinderwunsch unerfüllt bleiben würde.

Dann aber hatte ihr Arzt die frohe Botschaft verkündet: Es hat geklappt. Und nicht nur ein Kind war auf dem Weg, sondern gleich Zwillinge. Nun steht derselbe Arzt, der ihnen damals die gute Nachricht mitgeteilt hatte, mit nervösem Blick vor ihr und spricht von einem „großen Fehler“. Aber was für einem Fehler?

6. Margaret fällt wieder ein, was sie schon vergessen hatte

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Als Margaret in das vertraut-unvertraute Gesicht ihres Arztes blickt, fällt es ihr wieder ein: die Bauchkrämpfe! Es war vor einem Monat, die letzte Phase der Schwangerschaft, als sie dem Arzt einen ungeplanten Besuch abstatten hatte müssen. Sie saß vor dem Fernseher, als sie plötzlich starke Schmerzen im Bauch gespürt hatte – weit stärker, als sie es gewohnt war.

Ihr Mann hatte sie ins Krankenhaus gefahren, ihr Doktor hatte sie untersucht – und hatte Entwarnung gegeben: Wohl einfach nur der Stress, vielleicht hatte Margaret auch etwas gegessen, das sie nicht so gut vertragen hatte. Kein Grund in jedem Fall, sich weiter Gedanken zu machen.

7. In 9 von 10 Fällen gibt es eine harmlose Erklärung …

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Was Margaret in diesem Moment nur ahnen kann: Auch ihr Doktor denkt tatsächlich an genau die Situation zurück, die ihr nun auch wieder in den Kopf schießt. Und er bereut, dass er damals, an einem terminreichen und auch für ihn anstrengenden Tag, nicht genauer hingeschaut hat.

Die körperliche Belastung, der allgemeine Stress, vielleicht etwas Falsches gegessen: In neun von zehn Fällen ist es ja auch die Erklärung für Übelkeit so spät in der Schwangerschaft, wenn die üblichen Untersuchungen keine anderen Schlüsse nahelegen. Im Fall von Margaret aber war es etwas Anderes. Und er weiß jetzt, dass er es schon vor einem Monat hätte feststellen können.

8. Es war nicht einfach nur Übelkeit

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„Margaret, ich habe einen großen Fehler gemacht, einen wirklich großen Fehler“, wiederholt der Arzt. Die genaueren Untersuchungen von Mutter und Kindern nach der Geburt haben ihn darauf gestoßen, dass Margaret nicht einfach unter einer für ihre Situation üblichen Übelkeit litt.

Die werdende Zwillingsmutter hatte sich eine bakterielle Infektion eingefangen. Für jemanden, der nicht schwanger ist, eine harmlose Sache: Ein paar Tage nicht arbeiten, Bettruhe und Erholung und alles ist gut. Überträgt sich die Infektion allerdings von einer schwangeren Frau auf ihre ungeborenen Kinder, können sie gefährlich erkranken und bleibende Schäden davontragen. Ein Albtraum.

9. Der Arzt merkt: Er hat den nächsten Fehler gemacht

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Als der Arzt sieht, wie Margarets eben noch strahlendes Gesicht sich in Sorge und Traurigkeit verzerrt, merkt er, dass er den nächsten Fehler gemacht hat.

„Oh Margaret“, setzt er an: „Ich hätte anders anfangen sollen. Deine Kinder haben nichts, was wir hier nicht in den Griff bekommen. Es wäre meine Pflicht gewesen, dir besser zuzuhören und dich genauer zu untersuchen, aber wir alle hatten Glück. Die Infektion ist nicht gefährlich verlaufen, deinen beiden Jungs geht es gut, dir geht es gut. Ihr werden dieses Krankenhaus in ein paar Tagen als glückliche, junge Familie verlassen.“

10. Die Tränen der Sorge werden Tränen der Freude

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Der Arzt hat diesmal Recht: Margaret braucht nur noch drei Tage Erholung von der anstrengenden Geburt, dann werden sie, Timothy und ihre beiden Jungs aus dem Hospital entlassen. Margaret nimmt ihre Jungs in den Arm, ihre Tränen hören nicht auf, aber es sind jetzt Tränen der Freude, nicht mehr der Sorge.

Die erschreckende Nachricht, dass ihr Familienglück in Gefahr war, macht Margaret nur dankbarer dafür, dass am Ende doch alles gut gegangen ist. Die Freude, nach drei Jahren des Wartens endlich Mutter von gleich zwei gesunden Kindern zu sein, ist durch nichts zu übertreffen.