Mann mit Baby wird nicht ins Flugzeug gelassen – da kommt ein Retter in der Not

Flughäfen sind heutzutage sicherer denn je. Der Preis für die Sicherheit ist jedoch sehr hoch. Bevor man überhaupt in das Flugzeug einsteigt, warten unzählige Sicherheitschecks. Nur unbescholtene Bürger dürfen auf einen Sitz in der Maschine hoffen. Besonders streng sind die Kontrollen vor allem dann, wenn Kinder involviert sind.

Ein Mann, der mit seiner neugeborenen Tochter in ein neues Leben starten wollte, musste genau das erleben. Sein Ausflug zum Flughafen entpuppte sich als eine Odyssee, die nur dank der Hilfe einiger Schutzengel gut ausging. Dabei begann alles so fröhlich – mit der Geburt eines gesunden Kindes, das noch nicht ahnte, was ihr Vater bald für sie durchmachen würde.

1. Rubin Swyft und seine Tochter

Rubin Swyft ist ein junger Mann, der eigentlich ein ganz normales Leben geplant hatte. Er fand eine Frau, die er liebte und bald schon erwarteten die beiden eine Tochter. Doch das Liebesglück war nicht von langer Dauer. Noch bevor das Kind geboren war, trennte sich Rubin von seiner Frau.

Nur kurze Zeit später erblickte die kleine Ru-Andria schließlich das Licht der Welt. Rubin bekam glücklicherweise das Sorgerecht zugesprochen und plante, seine Tochter in seiner Heimat Ohio aufzuziehen. Doch als er mit Ru-Andria am Flughafen angelangte, kam es zu einem Problem, dass den taffen Mann an die Grenze seiner Kraft brachte.

2. Probleme am Flughafen

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Am Flughafen angekommen, wollte Rubin Swyft nichts lieber, als mit seiner Tochter nach Hause fliegen. Leider kam es am Check-in zu einem Problem mit Ru-Andrias Geburtsurkunde. Da das Baby erst wenige Tage alt war, durfte es noch kein Flugzeug besteigen.

Rubin musste drei Tage warten, bis Ru-Andria alt genug war, um zu reisen. Zwar versuchte er noch, die Sicherheitsmitarbeiter zu überreden, doch am Ende musste er den Flughafen verlassen. Sein Plan war es, drei Tage lang abzuwarten und dann zum Flughafen zurückzukehren. Doch sein Plan schien schon zu scheitern, bevor er überhaupt begann, denn Rubin kannte in der Stadt niemanden, bei dem er vorübergehend unterkommen konnte.

3. Niemand hilft

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Lange überlegte Rubin, doch ihm fiel einfach niemand ein, bei dem er und Ru-Andria für drei Nächste unterkommen konnten. Er hatte nicht lange in der Stadt gelebt und plante, zurück in seine Heimat zu ziehen. Die einzige Adresse, die ihm einfiel, war das örtliche Krankenhaus, in dem seine Tochter geboren wurde.

Dort konnten sie zwar auch nicht übernachten, doch man würde ihm womöglich dabei helfen, Ru-Andrias Geburtsurkunde zu fälschen. Wenn die Krankenhausmitarbeiter erst einmal sahen, in welcher misslichen Lage er sich befand, würden sie ihm bestimmt helfen. Also machte Rubin sich auf dem Weg und war voller Hoffnung, dass die Sache damit ein Ende finden würde.

4. Keine Hilfe im Krankenhaus

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Leider erhielt Rubin im Krankenhaus nicht die Hilfe, auf die er gehofft hatte. Sein Plan war es gewesen, Ru-Andrias Geburtsurkunde zu fälschen und ihr dadurch Zugang zum Flugzeug zu verschaffen. Das Krankenhauspersonal hatte jedoch moralische Bedenken und war nicht bereit, Rubin zu helfen.

Der junge Vater war sehr verzweifelt und wusste nicht, was er nun tun sollte. Gerade als er aufgeben wollte, fiel ihm Ru-Andrias Geburtshelferin ein. Die ältere Dame war so nett gewesen und hatte Rubin angeboten, ihm gerne zu helfen. Zum Glück hatte der Mann noch ihre Telefonnummer, die er nun zitternd in den Händen hielt.

5. Retter in der Not

Rubin wählte die Nummer und es dauerte eine Ewigkeit, bis jemand abnahm. Joy war am Apparat und zu Rubins Erleichterung erinnerte sich an ihn und Ru-Andria. Also war nur noch eines zu tun: Eine fast fremde Person um einen riesigen Gefallen bitten.

Rubin nahm seinen Mut zusammen und erklärte Joy, in welcher Situation er sich befand. Als er geendet hatte, dauerte es eine Weile, bis Joy antwortete. Zum Glück war sie bereit, Rubin auszuhelfen. Sie bot ihm an, vorbeizukommen und dieses Angebot nahm er an. Also rief er mit seinem letzten Geld ein Taxi und fuhr zu der Adresse, die Joy ihm durchgegeben hatte.

6. Letzte Hoffnung

Im Taxi ließ Rubin die Dinge noch einmal Revue passieren. Er war mit Ru-Andria am Flughafen angekommen, doch dort hatte man ihn abgewiesen. Nun fuhr er zu der einzigen Person, die ihn in dieser schwierigen Lage unterstützen wollte. Er kannte Joy nur vom Sehen und wusste nicht, ob sie ihr Versprechen halten würde. Er musste auf das Beste hoffen, denn die nette Geburtshelferin war die einzige Person, die ihm nun helfen konnte.

Als das Taxi schließlich an Joys Adresse angelangte, stieg Rubin mit seiner Tochter im Arm nervös aus und klingelte an der Tür. Ls Joy dann öffnete, waren die Zweifel wie weggefegt.

7. Ein Herz und eine Seele

Joy und Rubin verstanden sich von Anfang an prächtig. Sie planten, wie sie Rubin zurück nach Ohio bringen konnten. Rubin ahnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht, wie sehr die ältere Dame ihm noch aus der Patsche helfen würde.

Bereits ihr erster Gefallen ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich. Sie bot Rubin und der kleinen Ru-Andria ein Bett für die Nacht an. Während Rubin sich noch von den Strapazen am Flughafen erholte, versorgte Joy das Baby und stellte sicher, dass auch Rubin schnell wieder zu Kräften kam. Das war auch bitter nötig, denn bald stand eine große Prüfung bevor.

8. Hilfe von Rubin

Joy war froh, dass sie Rubin und seiner Tochter helfen konnte. Dennoch bat sie ihn schließlich zumindest um einen kleinen Gefallen. Dabei ging es um das Grab von Joys verstorbenem Ehemann, welches bereits seit längerem nicht mehr gepflegt worden war.

Joy war in ihrer Tätigkeit im Krankenhaus einfach zu beschäftigt gewesen, um auch dies noch zu erledigen. Also fragte sie kurzerhand Rubin, ob er ihr aushelfen konnte. Rubin hatte ebenfalls ein großes Herz und sagte deshalb sofort zu. Gemeinsam machten die beiden sich ans Werk und der Moment, gemeinsam Blumen für das Grab auszusuchen, schweißte die beiden noch enger zusammen.

9. Endlich nach Hause

Joy und Rubin verbrachten eine schöne Zeit, doch schließlich war es für den frisch gebackenen Vater an der Zeit, mit seiner Tochter nach Hause zurückzukehren. Gemeinsam mit Joy machte er sich auf den Weg zum Flughafen. Joy blieb aber nicht im Auto, denn schließlich gab es am Schalter noch eine letzte Sache zu klären.

Wo Joy gerade noch herzlich gewesen war, zeigte sie nun ihre stürmische Seite und verlangte von den Flughafenmitarbeitern eine Entschädigung. Die Airline willigte sofort ein und brachte Rubin sogar in die Business Class. Zuvor aber verabschiedeten sich Joy und Rubin, die in einer kurzen Zeit zu engen Freunden geworden waren.

10. Große Dankbarkeit

Rubin Swyft war Joy unglaublich dankbar, dass sie ihm aus seiner Notlage geholfen hatte. Deshalb traf einige Wochen nach seiner Heimkehr ein riesiger Blumenstrauß bei Joy ein. Darin befand sich eine Karte von Rubin, in der er noch einmal seine große Dankbarkeit zum Ausdruck brachte.

Joy war die einzige Person gewesen, die ihm beigestanden hatte. Sie hatte ihm Hoffnung geben, als die Situation ausweglos schien. Zum Schluss versprach er Joy, sie so bald wie möglich wieder zu besuchen. Die kleine Ru-Andria war inzwischen deutlich gewachsen und hatte Joy ein Bild gemalt, dass die herzliche Frau als Erinnerung immer bei sich hat.

11. Die Macht der Nächstenliebe

Nächstenliebe und Freundlichkeit sind Werte, die in der heutigen Zeit selbstverständlich sein sollten. Jedermann sollte sich die Geschichte von Rubin und Joy zum Vorbild nehmen, um Nächstenliebe auf der Welt zu verbreiten. Wer weiß, ob man gerade jemandem begegnet, der alles für ein freundliches Wort oder eine Umarmung geben würde.

Man hat nichts zu verlieren, wenn man in den richtigen Momenten seine Hilfe anbietet und den Menschen seine Wertschätzung zeigt. Dabei spielt es auch wirklich keine Rolle, ob wir die Person kennen oder nicht. Wir alle haben Nächstenliebe verdient und zum Glück können wir sie auch selbst ganz einfach verbreiten.