13 Tipps für den Frauenarzt Besuch

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Wenn wir mal ehrlich sind, geht niemand gerne zum Arzt, um sich untersuchen zu lassen. Geschweige denn, zum Frauenarzt. Das ist mit eins der unangenehmsten Gefühle schlechthin. Man hat vor allem Angst, sich auf den Stuhl zu setzten und untersucht zu werden, denn das ist wirklich alles andere als Angenehm.

Allerdings müssen wir diesen Gang zum Arzt mindestens einmal im Jahr machen, damit dieser Feststellen kann, dass es uns gut geht. Vor allem, wenn man Probleme im Intimbereich hat, dann sollte man trotz der Angst zum Arzt gehen, denn dieser Termin geht auch schneller vorbei als man denkt. Nun haben wir für dich die 13 Dinge, die du allerdings niemals beim Frauenarzt tun solltest.

1. Symptome verheimlichen

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Selbst, wenn du nicht zum Frauenarzt möchtest und schnell möglichst wieder von dort weg, solltest du dir für deine Probleme wirklich Zeit nehmen. Ob es juckt, oder brennt oder vielleicht etwas anders ist als sonst. Du solltest deinem Arzt nichts verheimlichen und vor allem solltest du dir wirklich Zeit nehmen.

Es ist nicht unangenehm so etwas zu sagen, es ist wichtig! Der Mann oder die Frau kennt sich perfekt mit solchen Problemen aus und kann dir sogar helfen. Ihr könnt zusammen feststellen was nicht richtig ist oder nicht stimmt. Damit solltest du über deinen Schatten springen und einfach los Reden.

2. Ungeduscht beim Termin erscheinen

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Viele Frauen machen sich Gedanken, ob man sich vor dem Frauenarzt Besuch nochmal gründlich rasieren sollte. Aber eins können wir dir sagen, es ist deinem Arzt oder deiner Ärztin völlig egal, welche Frisur du dort unten hast. Da kannst du dir total sicher sein!

Allerdings ist es unangenehm für deinen Frauenarzt, wenn du ungeduscht zu deinem Termin erscheinst. Denn er muss dort seine Arbeit erledigen und das ist nicht angenehm, wenn du ungeduscht bist. Wenn du dich allerdings gewaschen hast, eine frische Unterhose anhast, dann steht dir so gut wie nichts mehr im Wege… Oder? Schaue dir nun den nächsten Punkt an, um wirklich sicherzugehen, dass du bereit bist.

3. Angst vor dem Besuch haben

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Selbst, wenn bereits ein Termin steht, drücken sich oft noch Frauen kurzfristig davor. Denn wenn wir ehrlich sind, ist es nicht das Gespräch mit dem Frauenarzt, sondern das Sitzen auf „dem Stuhl“. Man sitzt dort halb angezogen und wird untersucht. Unangenehm.

Doch trotz alledem, müssen wir es mindestens ein mal im Jahr machen. Sie sollten keine Angst haben. Selbst wenn Sie Angst haben, dann stellen Sie sich einfach immer vor, dass er Sie schnell wieder vergessen hat, da er oder sie dies den ganzen Tag machen. Nur mit Einhaltung der Termine können schnellstmöglich womögliche Krankheiten festgestellt werden und daran sollten Sie denken.

4. Sie nehmen noch die Pille?

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Die Antibabypille ist und bleibt ein umstrittenes Thema. Sie beinhaltet eine Menge Hormone, die Ihnen schaden könnten oder helfen. Die Wirkung entsteht durch eine Unterdrückung des Eisprungs, wobei man dann immer um dieselbe Zeit seine Periode bekommt. Damit solltest du vorsichtig und auch sehr gewissenhaft umgehen.

Wenn Sie die Pille aus bestimmten Gründen abgesetzt haben, ohne Ihre Ärztin dazu gezogen zu haben, dann sollten Sie Ihrer Ärztin das beim nächsten Termin auf jeden fall sagen. Denn falls Sie dies nicht machen, kann es zu verheerenden Nebenwirkungen kommen, die Sie wirklich vermeiden möchten. Sind Sie bereit für den nächsten Punkt bereit, der den Besuch beim Frauenarzt um Längen verändern wird?

5. Es mit der Hygiene übertreiben

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Wir haben uns schon das Thema angesehen, dass man nicht ungeduscht zum Frauenarzt kommen sollte. Nicht zu duschen oder sich zu waschen ist dahingehend auf keinen Fall eine Option. Allerdings sollten wir auch darüber reden, dass man es auch nicht übertreiben sollte mit der Hygiene. Sich extra zu Parfümieren oder ein neues Waschmittel mit Parfüm zu benutzten sollte man ebenfalls nicht.

Wenn Sie es mit der Hygiene maßlos übertreiben, dann riskieren sie womöglich sogar gesundheitliche Schäden, wie eine Pilzinfektion oder sogar schlimmeres. Der nächste Punkt ist ein wichtiger. Diesen Punkt sollten Sie beachten, wenn Sie regelmäßig Verkehr haben!

6. Angst vor dem Stuhl haben

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Klar, es kam schon vor, das wir geschrieben haben, dass man keine Angst haben solle, allerdings ist dieser Punkt so unendlich wichtig. Wenn Sie wirklich Angst haben, vor allem, vor dem alt bekannten Stuhl, dann sollten Sie sich eventuell überlegen, den Arzt zu wechseln.

Es gibt wirklich nichts, wovor man sich dort fürchten müsse. Es ist nur eine einfache Untersuchung, die für deinen Arzt erst recht nicht besonderes ist. Die Ärzte machen dies jeden Tag. Man muss gut entspannt sein, dass der Arzt Sie wirklich gut durchchecken kann. Wenn Sie entspannt sind, geht es auch viel schneller rum, das ist ein Versprechen.

7. Fragen haben, aber sie nicht stellen

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Es ist wichtig, die Fragen die Sie haben zu stellen. Wie bei schon allen genannten Punkten ist es das. Zum Beispiel bei Fragen über Verhütung, einer geplanten Schwangerschaft oder bei Beschwerden. Ihr Arzt sollte ein Ansprechpartner sein, den Sie alles Fragen können. Zögern Sie nicht, ihn zu Fragen.

Er wird Ihnen zur Seite stehen und Sie gut beraten. Wenn Sie Zweifel daran haben, dass er dies eventuell weiter erzählen könnte, kann ich Ihnen versichern, dass er dies nicht tun wird. Ärzte jeglicher Art unterliegen nämlich einer ärztlichen Schweigepflicht, welches bedeutet, dass die Fragen, die Sie ihm stellen im geheimen Bleiben. Also keine falsche Scheu. Sie können Ihrem Arzt vertrauen.

8. Erzählen, welche Krankheiten Sie auf Google gefunden haben

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Na klar, möchte man sofort wissen was mit einem nicht stimmt. Allerdings sollte man dies erstens nicht tun, denn dann kommt raus das man in 5 Tage stirbt, was natürlich nicht stimmt. Zweitens, wenn man dann doch tut, dann sollte man es vor seinem Arzt verschweigen und sich lieber Professionell von ihm beraten lassen.

Es kommt auch einfach nicht gut an, wenn man etwas Googelt und denkt man hätte viele Semester Medizin studiert und wüsste, was falsch ist. Nein, man sollte auf seinen Arzt und die professionelle Meinung akzeptieren. Er weiß was zu tun ist, ohne das er die Symptome googeln muss.

9. Deinen Freund mitbringen und die Untersuchungen stören

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Man sollte seinen Freund/ Mann zu solchen Untersuchungen nicht mitbringen. Außer es ist dahingehend, dass Sie versuchen zusammen Schwanger zu werden. Wenn dies allerdings nicht der Fall ist, dann sollte man(N) es lieber lassen. Selbst wenn der Freund noch so gespannt ist, wie diese Untersuchungen ablaufen. Lieber erzählen Sie ihm das Zuhause, was dort passiert ist.

Haben Sie allerdings Angst vor dem Termin und möchten ihn nicht alleine „bezwingen“? Dann nehmen Sie gerne ihren Freund oder eine Freundin mit. Dieser oder diese können im Wartezimmer warten, bis der schnell vergehende Termin vorbei ist. Denn es wäre im Zimmer nur eine erhebliche Ablenkung.

10. Nur hingehen, wenn du mit jemandem geschlafen hast

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Viele „One night stands“ können nach hinten losgehen.Nicht nur in Bett, sondern auch im Intimbereich. Laden Sie regelmäßig Personen zu sich ein, und zwar nur für eine Nacht, um besondere Dinge zu tun? Dann sollten Sie auch regelmäßig zu Ihrem Gynäkologen gehen und sich checken lassen. Denn solche „One night stands“ können zu unangenehmen Geschlechtskrankheiten führen, wenn sie nicht Verhütungsmittel wie zum Beispiel ein Kondom verwendet haben.

Ist man nun nicht aktiv oder immer nur mit dem gleichen Partner, bei dem man weiß, dass man nicht, Sie haben nichts zu befürchten und muss man diesen Check nicht so oft bis gar nicht durchführen. Außer man hat Schmerzen. Man sollte die Termine auf jeden fall einhalten!

11. Mit Schmerzen weitermachen

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Ein Thema, welches auch eher auf den Verkehr bezogen ist, als auf den Frauenarzt. Wenn Sie Schmerzen beim Verkehr haben, dann sollten Sie diese auf alle Fälle checken lassen. Es könnte eine Zyste oder natürlich auch etwas viel Harmloseres sein. Es steht fest: Schmerzen sollte man nicht ignorieren.

Es ist ebenfalls wichtig, dass man damit nicht einfach weiter macht, wenn man Schmerzen hat. Man sollte auch mit seinem Partner offen darüber reden können und er oder sie wird das mit Sicherheit verstehen. Das aller wichtigste ist, dass es Ihnen und Ihrer Gesundheit gut geht. Also scheuen Sie sich nicht zu reden und zu sagen, wenn etwas nicht stimmt.

12. Frauen- und Hausarzt verwechseln

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Wenn man schon mal beim Arzt ist, dann kann man doch gleich mal fragen, warum die Katze immer so ein Geräusch macht oder was man gegen den Ausschlag an der Hand machen soll, oder? Sie sollten nicht Haus-, Frauen- oder Tierarzt verwechseln. Der Frauenarzt hat sich nun mal extra auf seinen Fachbereich spezialisiert.

Ihr Frauenarzt kann sich leider um solche Probleme nicht kümmern und es wäre unangebracht und womöglich auch Respektlos ihn so etwas zu fragen. Dafür müssen Sie einen Spezialisten aufsuchen, auch wenn dies heißt, noch ein Arztbesuch. Als Nächstes finden Sie unseren letzten Tipp, was man auf keinen Fall machen sollte.

13. Selber Hand anlegen

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Nur, weil man eine Folge Grey’s Anatomy gesehen hat, solle man ebenfalls nicht meine, man kenne sich mit dem menschlichen Körper bestens aus. Na klar, bei einer einfachen, natürlich schmerzhaften und nervigen, Blasenentzündung, hilft es, Cranberry-Saft zu trinken. Allerdings sollten Sie auf Ihren Körper gut achtgeben und bei einer womöglichen Entzündung nicht auf eigene Faust behandeln.

Holen Sie sich lieber ihren ärztlichen Rat ein und dann wissen Sie, was sie zu tun haben. Denn sich irgendwelche Creme in den Intimbereich zu schmieren geht meist nach hinten los, wie wir schon wissen und sie werden eventuell noch mehr Probleme bekommen.

Besser Sie gehen ein mal zu viel zum Arzt, als ein mal zu wenig. So lassen sich schmerzen oder lästige Entzündungen viel schneller Heilen. Wichtig ist es auch, dass Sie keine Angst haben und sich ebenfalls nicht scheuen Fragen zu stellen. Es ist eine ganz normale Routine für ihre/n Frauenarzt/ärztin.