11 Modetrends, die du meiden solltest

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Die Modewelt expandiert tagtäglich. Kein Wunder, das jeder ein Stück vom Kuchen der riesigen Industrie mit einem weltweiten Wert von etwa 300 Milliarden US-Dollar haben will. Sowohl Fast-Fashion- als auch High-End-Marken tun fast alles, um neue Kunden zu generiere, auch, wenn der Style – ehrlich gesagt – nicht alles an jedem gut aussieht.

Wir sehen etwas im Schaufenster oder online – und wir wollen es! Schönheit liegt zwar im Auge des Betrachters, aber es gibt bestimmte Trends und Produkte, über die man vor dem Kauf vielleicht zweimal nachdenken sollte. Die Fashion-Industrie bedient sich schließlich vieler, cleverer Tricks. Hier sind 11 Modetrends, die einst angesagt waren, sich aber nicht bewährt haben.

1. Crocs

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Im Laufe der Jahre waren Crocs die verehrtesten und gleichzeitig die am meisten verachteten Schuhe. Es gab zahlreiche Promis, die auf die Gummi-Treter schwörten, von Justin Bieber, der sein eigenes Design trug, bis hin zu Priyanka Chopra, die Markenbotschafterin ist, und sogar der kleine Prinz George trug 2015 ein Paar Crocs.

Das Luxus-Label Balenciaga kreierte ein Plateau-Paar Crocs und schickte sie über den Laufsteg, was unter den Fashionistas für Trubel sorgte. Manche Fans eilten los, um ein Paar für unglaubliche 900 US-Dollar zu kaufen. Ein Beweis dafür, dass Mode und Schönheit wirklich im Auge des Betrachters liegen.

2. Oversized Blazer

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Heutzutage erleben wir das Wiederaufleben der übergroßen Anzüge in der Damenmode. Viele Prominente tragen den maskulinen Look in kräftigen Farben und mit Tanktops. Oversized Blazer lassen sich vielseitig interpretieren und ganz individuell tragen.

Und es stimmt: Nichts sagt mehr Macht aus als eine Frau im Anzug. Ein Anzug ist das Statement der emanzipierten Frau. Dennoch sollte man manchmal vielleicht lieber zu einem taillierten Blazer als einen übergroßen greifen. Ist der Blazer nämlich zu groß, läuft man Gefahr, darin zu verschwinden. Schließlich möchte keine Frau aussehen wie Sherlock Holmes, sondern wie eine starke, unanbhängige Frau!

3. Viel zu dünne Augenbrauen

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Jeder, der in der 1990er-Jahren seine Teenage-Zeit verlebte, hat sicherlich noch irgendwo Fotos versteckt, die diese scheußliche Modesünde dokumentieren. Und wer von uns kann Drew Barrymore, Pamela Anderson und Mariah Carey während der 90er mit ihren bleistiftdünnen Augenbrauen vergessen? Manche von ihnen rasierten sich sogar die kompletten Augenbrauen weg, um sie mit einen dünnen Stift nachzumalen – absolut verrückt!

Heute ist aber inzwischen das absolute Gegenteil im Trend, und zwar dicke und volle Augenbrauen. Sie verleihen unserem Gesicht mehr Kontur, wirken jugendlicher und sympatischer. Und der Look ist auch wesentlich einfacher nachzustylen!

4. Caprihosen

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Die Caprihose, nach der italienischen Insel Capri benannt, wurde in den 50er- und 60er-Jahren populär. Ikonen wie Marilyn Monroe und Audrey Hepburn trugen diesen Style besondern gerne. Die Caprihose ist kürzer geschnitten und endet etwa in der Mitte des Unterschenkels. Doch diese Schnittform lässt den Träger eher klein und breit wirken und ist daher nicht sehr vorheilhaft.

Zwar sind die Caprihosen von heute figurbetonter, dennoch sollte man sie unbedingt anprobieren und sich im Geschäft beraten lassen, denn sie schmeicheln nicht jeder Körperform. Gut sitzende Hosen online auszuwählen ist sehr schwer.

5. Keine Shapewear tragen

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Heutzutage möchte jeder dünner und besser als der andere aussehen und diesen tiefen Wunsch hat Sara Blakely, die Gründerin von Spanx, zum Geschäft gemacht und ein Imperium im Wert von unglaublichen 1 Milliarde US-Dollar geschaffen. Die Wäsche mach einen zwar nicht dünner, aber sorgt dafür, dass natürliche Kurven geglättet werden und in den Outfits besonders gut zur Geltung kommen.

Ein Kleid kann noch so teuer und qualitativ hochwertig sein, es sieht einfach völlig daneben aus schlecht aus, wenn es schlecht sitzt. Shapewear wertet den Look eines Outfits auf, ohne dass man von außen erkennt, dass ein wenig getrickst wurde. Daher sollte man beim Outfit nicht auf Shapewear verzichten!

6. Cargo Shorts

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Für manche Männer sind Cargo-Shorts in den wärmeren Monaten die erste Wahl. Typischerweise werden diese Cargo-Shorts mit einer Art Flip-Flops und einem schmuddeligen T-Shirt kombiniert. Die Hosen sind mit ihren vielen Tasche zwar praktisch (denn schließlich tragen die meisten Männer im Gegensatz zu Frauen keine Handtaschen, um ihre Dinge zu verstauen) – aber eine echte Modesünde.

Vor allem wenn die Shorts schlecht sitzen oder aus billigen Material bestehen, wirken sie einfach viel zu lässig für den Alltag und tun nichts für die Figur. Viel besser wäre da eine enganliegendere Hose, wie zum Beispiel Jeans oder Shorts ohne so viele bauchige Taschen, die gut am Bein sitzt.

7. Statement-Ketten

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Menschen genießen es, sich durch die Kleidung auszudrücken – damals wie heute. In den 2010ern wurde dann die Statement-Kette beliebt. Dicke, grelle Strasssteine, Klunker – eben ein echtes Statement. Doch die Frage ist: Was für ein Statement soll das bitte sein? Das man sich Modeschmuck leisten kann? Wohl eher nicht…

Die große Modeikone Coco Chanel selbst hat gesagt: „Bevor Sie das Haus verlassen, schauen Sie in den Spiegel und legen Sie ein Teil ab.“ Vielleicht würde sie vorschlagen, die große, grelle Halskette abzulegen. Kein Mensch trägt diese auffälligen Dinger heutzutage noch, jedenfalls keiner mit Stil!

8. Rollkragen

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Wenn nicht gerade der absolute Winter herrscht, dann sollte man den Rollkragenpullover um jeden Preis vermeiden. Der Pullover mit dem enganliegenden Kragen, der den gesamten Hals bedeckt, verzerrt die Körperproportionen jedes Oberkörpers nahezu vollständig. Der Rollkragen betont die Kieferpartie, was eine Art „Wackelkopf“ beim Träger erzeugt.

Welche Kleidung am besten zu uns passt, hängt ganz von unseren Proportionen ab. Für eine sehr große Person kann ein Rollkragenpullover also sehr schmeichelhaft sein. Bei einer kleineren Person wird der Rollkragen die Proportionen jedoch nur weiter verkürzen. Wer klein ist sollte versuchen, den Hals freizulassen, da dieser der Körper optisch verlängert.

9. Chokerketten

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Chokerketten haben eine lange Geschichte und reichen tatsächlich bis in die Renaissance zurück. Vor allem in den 1920er-Jahren wurden die eng am Hals liegenden Ketten wieder ins Rampenlicht gerückt. Bei der Flapper-Mode drehte sich alles um den kurzen, stumpfen Bob und die Choker-Halskette ergänzte die Frisur perfekt.

In jüngerer Zeit wurde es als Symbol der Rebellion interpretiert und viele Teenager aus den 90ern trugen die beliebten Halsbänder aus Samt oder im Tattoo-Style. Natalie Portman der junge Drew Barrymore ließen sich ebenfalls vom Grunge-inspirierten Trend inspirieren. Aber heutzutage ist der Trend einfach überholt und wird nur noch belächelt.

10. Schulterpolster

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Das Schulterpolster in der Damenmode der 80er-Jahre sollte ein Statement von Stärke und Präsenz setzen. Der ursprüngliche Zweck der Polster bestand darin, die Haltung des Trägers zu „korrigieren“. Mit Popstars wie Miley Cyrus, die die Mode der 1980er Jahre wiederbeleben, kamen auch immer mehr Blazer mit Schulterpolstern in die Modegeschäfte.

Doch der Look lässt unsere Schultern stämmig wirken und verleiht uns einen gewölbten Rücken. Außerdem sind wir uns der Bedeutung unserer Körperhaltung viel bewusster machen Yoga oder Pilates. Atme also lieber tief durch und stelle dich aufrecht hin, anstatt Schulterpolster zu tragen. Das sieht tausendmal besser aus, als Schulterpolster es jemals könnten.

11. Socken in Sandalen

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Diesen Style sieht man immer häufiger, aber keiner kann ihn so wirklich verstehen. Sandalen sind für wärmeres Wetter, damit unsere Füße durch die kühle Brise nicht schwitzig werden. Socken hingegen werden unter den Schuhen getragen werden, sowohl aus hygienischen Gründen als auch aus Komfortgründen.

Wenn das Wetter heiß genug ist, um Sandalen zu rechtfertigen, warum dann also dann die Socken? Und wenn das Wetter nicht heiß genug ist, um die Sandalen zu rechtfertigen, warum überhaupt die Sandalen? Wirklich, es gibt keinen Grund, Socken und Sandalen zu tragen. Unabhängig von Alter, Lebensphase oder Klima oder aus welchem ​​Grund auch immer.